Montag, 11. August 2014

(Filmkritik) Buchverfilmung: Vampire Academy

Vampire Academy- Blutschwestern

Regie: Mark S. Walters
Buch: Richelle Mead
Cast: Zoey Deutch, Lucy Fry, Danila Kozlowsky, Dominic Sherwood, Gabriel Byrne
Studio: Universum Film GmbH
FSK: ab 12
Erscheinungstermin: 25. Juli 2014
ASIN: B00IVG1AMM
Preis: 12,99€  

Meine Bewertung: 2 1/2 Sterne





Wie ihr wisst, brauche ich beim bügeln immer einen Film zur Ablenkung. Dieses Mal war es Vampire Academy. Ich sage gleich dazu, dass ich die Bücher nicht kenne und nach diesem Film drängt mich leider auch nichts dazu. Dabei glaube ich, dass die Romanvorlage sicher nicht so schlecht ist, die filmische Umsetzung war aber alles andere als überzeugend. Für alle, die nicht wissen um was es geht: 


Die Vampire Academy ist eine Schule für junge Vampire und ihre Beschützer. Auch die siebzehnjährige Rose – halb Mensch, halb Vampir – wird hier zur Wächterin ausgebildet. Sie hofft, eines Tages ihrer besten Freundin Lissa zur Seite stehen zu können, der letzten Überlebenden der Vampirfamilie Dragomir. Seit Lissas Eltern bei einem Autounfall den Tod fanden, besteht zwischen Rose und Lissa eine besondere Verbindung. Kurz darauf kommt es zu einer Reihe merkwürdiger Vorfälle. Irgendjemand scheint es auf Lissas Leben abgesehen zu haben. Der Einzige, dem sich Rose anvertrauen kann, ist der gut aussehende Wächter Dimitri, der ihr Nachhilfestunden geben soll ...(Quelle: Amazon.de)

 Die Charaktere waren allesamt platt, wenn nicht sogar furchtbar übertrieben und nervtötend. Durch Rose, die einfach ihren Mund nicht halten konnte, hatte ich ständig  Geprabbel und dumme Sprüche im Ohr. Dabei findet sie sich selbst so toll und lustig, nur das ich nicht über sie lachen konnte. Ihre Verbindung zu Lissa ist mir im ganzen Film nicht richtig klar geworden. Natürlich habe ich verstanden, dass sie alles sehen konnte was Lissa sieht, aber wie und warum ist diese Verbindung entstanden? Lissa fand ich noch schlimmer. Bierernst und das arme Opfer. Diese Charaktere sind schon nicht mein Ding, aber auch noch so schlecht dargestellt, wie von Lucy Fry, da war es mit der Sympathie bereits nach fünf Minuten dahin.
Dimitri, ach der tolle Dimitri, war ne Lachnummer. So eine Rolle im Style von Steven Seagal verlangt nicht wirklich viel von einem Schauspieler ab, aber trotzdem schaffte es Danila Koslowsky nicht, ihm auch nur einen Hauch von wirklichem Charisma zu geben. Vielleicht hätte man ihm nicht so eine dämliche Frisur (ja ich weiß, das wird im Buch sicher so sein) verpassen und ihn ab und zu mal lächeln lassen sollen. Er ist nämlich eigentlich ein echt schöner Mann.

Doch der eigentliche Knackpunkt war die Story. Wie gesagt ich habe die Bücher nicht gelesen. Ohne dieses Vorwissen, habe ich die tatsächliche Stroyline nicht verstanden. Sie war für mich total konfus, wichtige Fakten wurden nicht deutlich genug heraus gearbeitet oder gingen durch schlechte Dialoge verloren. Zudem hat man sich meiner Meinung nach für den falschen Anfang entschieden. Als Extra beinhaltet die DVD einen alternativen Anfang und der ist sehr viel besser als der, den man für die Endfassung gewählt hat. Ich kann nicht nachvollziehen wie sich gestandene Schauspieler wie Gabriel Byrne für so einen 0815-Film hergeben können. Das habe ich auch schon nicht bei City of Bones und Jonathan Rhys Meyers und Lena Headey verstanden. Auch auf der Kampfszenenebene konnte mich Vampire Academy nicht beeindrucken. Die Kämpfe waren langweilig und sehr schnell vorbei, der Showdown sehr unspannend. 

Fazit: Kein Film von dem man viel erwarten sollte. Schlechte Charakterdarstellung, Story verwirrend  und Kämpfe unspektakulär langweilig. 







Kommentare:

  1. Das ist ja echt mies, dass der Film so schlecht ist :/
    Meiner Meinung nach sind die Bücher echt klasse und spannend etc., aber leider ist es ja wirklich meistens so, dass die Verfilmungen (vor allem von erfolgreichen Büchern) sehr schlecht sind -.-
    Lg Elli

    dielesende.blogspot.de

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  2. Huhu Elli,

    es ist ja nur meine Meinung. Aber, trotz das ich nicht vom Buch beeinflusst bin, konnte ich leider nichts wirklich Gutes an dem Film finden. Wo z.B. City of Bones noch mit guten Kampfszenen und recht guter Tricktechnik Punkten konnte, blieb hier noch nicht einmal das. Und diese konfuse Story machte es nicht Besser. Aber vielleicht empfindest du es, wo du die Bücher kennst, besser. Das kann ja gut sein ;)

    Viele Grüße

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  3. Oje, oje^^ Ich hab den Film noch vor mir und hatte auch geplant, ihn gemütlich auf DVD anzuschauen. Im Gegensatz zu dir hab ich aber alle Bücher gelesen und bin dann mal gespannt, wie es umgesetzt wurde. Ich bin generell nicht der riesen Fan von Verfilmungen, deshalb hab ich mir bisher auch echt Zeit mit dem Film gelassen. Na deine Wertung macht nicht unbedingt Mut ;P

    Ich schaue mal, was da auf mich zukommt^^

    Liebe Grüße,
    Tina

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    1. ^^ich wünsche dir trotzdem einen schönen DVD-Abend. Mit nem Gläschen Wein und was zu knabbern, die Beine hochgelegt und völlig erwartungslos ist es vielleicht gar nicht so schlecht. ;) Ich hab schon Schlimmeres aber auch schon sehr sehr viel bedeutend Besseres gesehen. Lass dich überraschen :)

      LG

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  4. Ich hab schon mit den Büchern geliebäugelt aber als ich den Trailer zum Film gesehen habe, war es vorbei. Das hat mich sowas von abgeschreckt! Kann dir von dem kleinen Ausschnitt den ich gesehen habe nur zustimmen.

    Liebe Grüße,
    Jenni

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    1. Hihi, und dabei quetscht man doch bei Trailern die besten Szenen zusammen :). Ich glaub ich hab mir den Trailer nie richtig angeschaut. deshalb war ich dann auch überrascht, dass es für mich in die Kategorie: Verfilmung die die Welt nicht braucht! fällt. Naja, fürs Bügeln war es ok^^

      LG

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  5. Hey

    Ich fand ja schon City of Bones so furchtbar, dass ich um die Bücher einen riesen Bogen mache. Und ja, ich weiß, die Bücher sollen besser sein :P In dem Film hat mich die Kussszene im Dachgarten einfach nur gekillt. Ich saß im Kino und hab Würgegeräusche gemacht, weil das war total der Overload an Kitsch und einfach nur wüüüüürg.

    Was auch ganz schlimm war, war Beautiful Creatures. Das war ja übelst, den konnten ich und meine Freundin nur mit viel Sekt ertragen.

    Vampire Academy liest sich als wäre das der nächste Film der endlosen Reihe: "Wie Hollywood es schafft Bestseller zu vermurksen".

    Ich gebs ehrlich zu, ich kann keinen Vampire mehr sehen und wenn ich lese "Eltern Tod wegen Autounfall" muss ich auch mit den Augen rollen. Können die Autoren sich nicht mal was anderes einfallen lassen, außer IMMER einen Autounfall?

    lg

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