Mittwoch, 26. Februar 2014

Ayashi no Ceres



Ayashi no Ceres (jap. 妖しのセレス, dt. "die mysteriöse Ceres")

Erschienen: Nov. 2002 bis Dez. 2004 bei Egmont Manga
Genre: Fantasy, Romance, Shojo
Bände insgesamt: 14
FSK: ab 12 eher aber ab 15 Jahren
Preis: 5€

Link zum Verlag: Ayashi no Ceres bei Egmont Manga 


Meine Bewertung: 5 Federn!!!- Meine Lieblingsserie







Yuu Watase ist in meinen Augen eine der begabtesten Mangakas. Ayashi no Ceres ist ihr zweiter Geniestreich nach Fushigi Yuugi (komme ich auch noch zu) gewesen. Diese Serie hat einfach alles was das weibliche Leseherz begehrt. Es handelt sich dabei um eine Shojo-Serie, d.h. sie ist an Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren gerichtet. Die Story ist unglaublich spannend und mitreißend, der Zeichstil einfach toll, aber kommen wir erstmal zu der Handlung.

Zum Inhalt:
Ceres, die Himmelsfrau aus einer alten japanischen Legende, will sich an ihren Nachkommen für erlittene Schmach rächen. Am Geburtstag der 16-jährigen Aya Mikage und ihres Zwillingsbruders Aki beginnt ein Alptraum. Ceres ist in Aya wieder erwacht und will den ganzen Mikage-Clan auslöschen. Aya kämpft um ihre eigene Identität und um ihr Leben. (Quelle: Egmont Manga)


Meine Meinung:
Diese Inhaltsangabe ist wirklich nur ganz kurz und knapp und beschreibt nur die Ausgangslage. Die Handlung der 14 Bände ist sehr komplex. Es werden viele Themen aufgegriffen, wie z.B. Freundschaft, Loyalität zur Familie, Gerechtigkeit im Sinne von Selbstjustiz und natürlich auch Liebe. Die Geschichte greift die alte japanische "Legende vom Federkleid" ( Hagoromo Densetsu) auf. Wer die Sage der "Schwanenjungfrau" kennt, weiß in etwa um was es dort geht. Doch im Gegensatz zur Legende, in der das Himmelsmädchen seine Robe zurück bekommt und in den Himmel zurück kehrt, hat in Ayashi no Ceres der Ur-Mikage das Kleid nicht zurückgegeben und Ceres musste auf der Erde verweilen und sterben. Nun wird sie immer wiedergeboren und erwacht am 16. Geburtstag einer weiblichen Mikage in dessen Körper, stets auf der Suche nach ihrer Robe. Und dieses Mal ist es Aya in dessen Körper Ceres erwacht. Doch zu allem übel wird gleichzeitig auch ihr Mann im Körper von Ayas Bruder Aki erweckt. Im Gegensatz zu Aya wird Aki allerdings als Familienoberhaupt angesehen und nach seinem Erwachen von dem Familienclan geschützt, während Aya auf der Abschussliste landet. Auf ihrer Flucht bekommt sie Hilfe von dem mysteriösen Touya und Yuuhi und bekommt eine neue Bleibe bei Suzumi Aogiri. Zusammen wollen sie das Geheimnis rund um die Hagoromo-Legende lüften, die eine weitaus größere Rolle in der Mikage-Dynastie spielt, als man denkt. 
Soweit will ich den Inhalt etwas wiedergeben. Dennoch ist selbst das nur ein Bruchteil der Handlung, die immer wieder neue Seiten zeigt, nie langweilig oder eintönig wird. Dabei haben mir die Charaktere von Aya, Yuuhi und Touya als Hauptpersonen wirklich gut gefallen.
Aya ist zu Anfang absolut überfordert mit der Situation plötzlich keine Familie mehr zu haben, ihren geliebten Bruder als Feind haben und im ständigen Kampf mit Ceres zu stehen, die besonders zu Anfang die Oberhand haben möchte. Durch sehr intensiv gezeichnete Bilder bringt Yuu Watase sehr gut rüber. Sie ist eine sehr sympathische Protagonistin mit vielen Selbstzweifeln. Nicht zu taff, aber auch nicht zu weinerlich. Sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte enorm weiter.
Yuuhi verkörpert den liebenswerten Kumpeltyp, der aber auch weitaus mehr sein könnte, als nur ein Freund. Yuuhi ist lustig, herzlich, strahlt aber auch eine ehrheblich Stärke aus. Er ist ein Kerl auf den man sich verlassen kann. Er selbst hatte es in seinem Leben bis dahin nicht leicht, hat seine Vergangenheit jedoch hinter sich gelassen. Er geht mit Aya durch dick und dünn und er lässt sich auch nicht von seinen Gefühlen ihr gegenüber ablenken. Ich fand ihn einfach nur wunderbar.
Touya ist der dunkle, mysteriöse Charakter, den man wirklich nur schwer durchschauen kann. Dabei ist es nicht seine Art, sondern seine Geschichte, die einen immer wieder überrascht und verwirrt. Der arme Kerl kann einem so manches Mal leid tun. Im Gegensatz zu Yuuhi ist er nicht gerade der Typ, mit dem man Pferde stiehlt, dennoch ein durchaus interessanter Protagonist, bei dem man ins Schmachten kommt.
Im Laufe der Story lernen wir eine Menge an Personen kennen, von denen nicht jede für die Storyline von offensichtlicher Wichtigkeit ist, aber dennoch ihre Rolle spielt. Das alles hier zu beschreiben wäre recht unfangreich, deshalb lass ich das mal besser :).
Ich konnte durch den wunderbaren Zeichen- und Erzählstil wirklich abtauchen in eine Geschichte um ein Mädchen, das sich ihrem Schicksal stellt, kämpft und nicht aufgeben will. Die richtige Portion Fantasy rund um die Legende des Federkleides, die intensiven Gefühle, die die Mangaka grandios rüber zu bringen vermag, dass alles macht Ayashi no Ceres zu einem wahren Genuss!!!

Fazit: Ein Must-Have für jeden Mangafan. Wunderschöner Zeichstil, tolle Story! Ideal für Mädchen ab 15 Jahren. Vorher würde ich es eher nicht empfehlen, da die Story ab und zu wirklich hart ist und für einen Shojo-Manga viel Blut fließt!

Anmerkung: Ayashi no Ceres ist auch als 24 teilige Anime-Serie erschienen! Eine deutsche Fassung gibt es leider nicht. Hier seht ihr das Opening




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