Donnerstag, 3. Oktober 2013

Kleiner Zwischenbericht zum neuen Stiefvater

Ich sitze hier gerade mit einem Glas Wein und bin kurz zurück aus Henrietta um hier einen kleinen Zwischenbericht abzugeben. 
Ich habe jetzt etwa die Hälfte des Romans gelesen und muss sagen....ich bin so begeistert. Nach meinen ganzen letzten Reinfällen im Jugendbuchbereich zeigt mir dieses hier endlich wieder, dass es auch anders geht. Stiefvater bedient sich, meines Empfindens, keines Klischees, was so gern in Jugendbüchern verwendet wird. Klar ist Blue etwas seltsam und ihre Familie ist alles andere als normal, doch wird sie nicht als eigentümlicher, unbeliebter Sonderling beschrieben. Sie wählt ihr Soziales Umfeld selbst und scheint damit vollkommen im Reinen zu sein. Das ist ja so erfrischend nach dem letzten Einheitsbrei.
 Gansey und seine drei Freunde sind überaus interessante Charaktere. Sie umgibt eine sehr düstere und traurige Atmosphäre, denn jeder hat seine Probleme, die mitunter sehr schwerwiegend sein müssen. Stiefvater schafft durch pointierte Informationen über ihre Vergangenheit eine Spannung die mich ganz kribbelig werden lässt. Bis jetzt kann man sich nur ganz grob die einzelnen Schicksale zusammenreimen und ob ich da richtig liege steht noch in den Sternen. 
Ich bin gerade an dem Punkt wo die zwei Fäden der Haupthandlung langsam zusammen finden. Die Themen sind anspruchsvoll, mystisch und magisch. Noch ein Punkt der mir sehr gut gefällt, da man hier mal wieder sieht, dass Jugendbücher keine schnöden, einfalls- und niveaulosen Romane sein müssen, denn ich denke ihre Verkaufszahlen werden für sich sprechen.
Wie ich bereits erwähnt habe, ist dies mein erster Stiefvaterroman. Ich kenne demnach ihren Schreibstil nicht, aber wenn ihre anderen Bücher auch so atmosphärisch dicht, interessant und gefühlvoll sind muss ich mal schauen, wie ich an diese dran komme. Denn sie reißt mich einfach mit. Sie schreibt unglaublich schön und vorallem auch recht anspruchsvoll. Einfach toll!!!

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